Spendenübergabe
Die LKW unterstützen das Frauenhaus Liechtenstein und die Stiftung Liachtbleck
Die Liechtensteinischen Kraftwerke unterstützen jedes Jahr ausgewählte soziale oder karitative Institutionen in Liechtenstein, die sich um schwächere oder hilfsbedürftige Menschen in Liechtenstein kümmern. Dieses Jahr unterstützen die LKW die beiden Institutionen Frauenhaus Liechtenstein und die Stiftung Liachtbleck mit einer Spende von je 20'000.- CHF.
Das Frauenhaus Liechtenstein berät und unterstützt seit 30 Jahren gewaltbetroffene Frauen und deren Kinder, die körperliche, psychische oder sexuelle Gewalterfahrungen in der Ehe, Lebensgemeinschaft oder im weiteren familiären Umfeld erleiden müssen. Das Frauenhaus Liechtenstein bietet rund um die Uhr Schutz und Unterkunft, telefonische oder persönliche Beratung sowie Krisenintervention und Nachbetreuung an. Der Grossteil der Klientinnen verfügt über kein eigenes Einkommen und hat kein Vermögen. In der Regel muss der Unterhalt für die Kinder sowie der für die Ehegattinnen gerichtlich eingeklagt werden. Dies ist oftmals ein langwieriger Prozess. Während dieser Zeit sind viele Klientinnen auf Sozialhilfe angewiesen, was wiederum zu Schulden führt.
Die Stiftung Liachtbleck setzt sich für Menschen in Liechtenstein ein, die aufgrund familiärer Probleme, Scheidungen, aber auch körperlichen und psychischen Krankheiten in finanzielle Schieflage geraten. Im letzten Jahr führte auch die Pandemie vor allem einkommensschwache Haushalte in finanzielle Engpässe. Die Stiftung Liachtbleck hilft nicht nur bei offenen Rechnungen, sondern sie hat allein in den vergangenen 18 Monaten auch ausserordentlich viele Lebensmittelgutscheine im Wert von knapp 100'000 CHF verteilt.
Philipp Elkuch, Verwaltungsratspräsident der LKW freut sich, die ausgewählten Organisationen finanziell unterstützen zu dürfen: «Armut macht vor Liechtenstein nicht Halt und man darf nicht ausser Acht lassen, dass es eben auch in einem reichen Land Menschen gibt, die grosse Nöte haben. Die besonderen Umstände, die die Pandemie geschaffen hat, bringt viele Menschen auch finanziell an ihre Grenzen. Wir brauchen Institutionen wie das Frauenhaus Liechtenstein und die Stiftung Liachtbleck, um schnell und unbürokratisch helfen zu können. Deshalb ist es uns eine grosse Freude, diese beiden engagierten Institutionen mit einem finanziellen Beitrag zu würdigen und zu unterstützen.»
Bildlegende v.l.n.r.:
Philipp Elkuch (Verwaltungsratspräsident LKW) Jasmine Andres-Meier (Leiterin Frauenhaus Liechtenstein), Jacqueline Vogt (Präsidentin Stiftung Liachtbleck), Gerald Marxer (Vorsitzender der Geschäftsleitung LKW)
